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Wie Emotionen unsere Gedanken, unser Verhalten und unsere Gesundheit beeinflussen

Hast du dich jemals gefragt, warum dich ein schlechter Tag noch schlechter denken lässt oder warum Menschen mit einer positiven Lebenseinstellung scheinbar gesünder sind? Die Antwort liegt in der engen Verbindung zwischen Emotionen, Gedanken, Verhalten und sogar unserer körperlichen Gesundheit. Doch wie genau beeinflussen Emotionen unser gesamtes System? Und was sagen Experten wie David R. Hawkins und Dirk W. Eilert dazu?


Emotionen als Frequenz – Die Perspektive von Dr. med. Dr. phil. David R. Hawkins

David Hawkins, ein bekannter Psychiater und Bewusstseinsforscher, beschreibt Emotionen als energetische Zustände, die in verschiedenen Frequenzen schwingen. In seinem berühmten Modell der „Skala des Bewusstseins“ ordnet er Emotionen verschiedene Energieniveaus zu:

  • Niedrig schwingende Emotionen wie Scham, Schuld und Angst rauben Energie und machen uns anfälliger für Stress und Krankheit.

  • Höher schwingende Emotionen wie Liebe, Freude und Dankbarkeit fördern das Wohlbefinden, steigern die Kreativität und haben nachweislich positive Effekte auf den Körper.

Seine These: Je höher unsere emotionalen Zustände sind, desto klarer und konstruktiver sind unsere Gedanken, desto positiver unser Verhalten – und desto gesünder unser Körper. Ein Dauerzustand von Stress und Angst hingegen kann unser Immunsystem schwächen und langfristig zu Erkrankungen führen.


Emotionale Intelligenz und Selbstregulation – Die Sicht von Dirk W. Eilert

Dirk W. Eilert, ein führender Experte für Emotionscoaching, betont vor allem die Rolle der emotionalen Intelligenz und Selbstregulation. Er beschreibt, dass unsere Emotionen unsere Gedanken formen und damit unser Verhalten beeinflussen. Wer lernt, seine Emotionen bewusst wahrzunehmen und zu regulieren, kann konstruktivere Entscheidungen treffen und sich selbst besser steuern.

Seine Erkenntnisse zeigen:

  • Emotionen steuern unsere Wahrnehmung der Realität. Ein ängstlicher Mensch wird überall Gefahren sehen, während ein optimistischer Mensch Chancen erkennt.

  • Durch bewusste Emotionsregulation (wie Atmung, Bewegung oder kognitive Umdeutung) können wir unsere Reaktionen aktiv beeinflussen.

  • Emotionen haben einen direkten Einfluss auf unsere Körpersprache und unser Sozialverhalten – sie bestimmen, wie wir auf andere wirken und wie wir uns selbst fühlen.


Wie beeinflussen Emotionen unsere Gedanken?

Unsere Emotionen bestimmen, worauf unser Gehirn den Fokus legt. Negative Emotionen verengen unser Denken (Stressmodus: „Flucht oder Kampf“), während positive Emotionen kreatives, problemlösendes Denken fördern. Studien zeigen, dass Menschen in positiver Stimmung bessere Entscheidungen treffen, kreativer sind und flexibler auf Herausforderungen reagieren.


Wie steuern Emotionen unser Verhalten?

Unsere Gefühle bestimmen unsere Reaktionen:

  • Freude motiviert uns, aktiv zu sein und mit anderen zu interagieren.

  • Wut kann uns helfen, Grenzen zu setzen, aber auch destruktiv sein, wenn wir sie nicht regulieren.

  • Angst schützt uns vor Gefahren, kann aber auch lähmen, wenn sie überhandnimmt.

  • Traurigkeit fördert Rückzug und Reflexion, ist aber auf Dauer gesundheitsschädlich, wenn sie chronisch wird.


 
 
 

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