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Emotionale Offenheit beginnt bei dir

Die Bedeutung von Vorbildern: Wie Eltern und Bezugspersonen emotionale Offenheit und Empathie vorlebe können


Kinder lernen nicht nur durch Worte – sie lernen vor allem durch das, was sie sehen, erleben und spüren. Wir als Eltern, Pädagog:innen oder andere Bezugspersonen sind die ersten und wichtigsten Vorbilder in ihrem Leben. Unser Umgang mit Gefühlen, Konflikten und Mitmenschen prägt sie auf eine Weise, die oft unbewusst geschieht – aber tief wirkt.


🌱 Was Kinder wirklich sehen

Wenn du dich nach einem anstrengenden Tag aufrichtig bei deinem Kind entschuldigst, weil du laut geworden bist – zeigt das Größe.Wenn du dich überfordert fühlst und dir eine Pause nimmst, statt dich selbst zu übergehen – zeigst du Selbstfürsorge.Wenn du zuhörst, statt zu bewerten – zeigst du Empathie.

Und das Beste: Dein Kind schaut dabei ganz genau zu.


🧠 Gefühle leben – statt nur darüber reden

Wir können unseren Kindern noch so oft sagen, dass Gefühle okay sind. Wenn wir selbst unsere Wut runterschlucken, unsere Tränen verstecken oder ständig „funktionieren“ müssen, senden wir eine ganz andere Botschaft:„Gefühle sind nur dann erlaubt, wenn sie angenehm sind.“

Doch was Kinder brauchen, ist ein Gegenentwurf zur emotionalen Zurückhaltung.Sie brauchen Erwachsene, die sich trauen, auch unangenehme Gefühle zu zeigen – ohne dass die Welt zusammenbricht.


💡 So kannst du emotionale Offenheit vorleben:

  • Sprich über deine Gefühle – kindgerecht und ehrlich.(„Ich bin gerade traurig, weil…“ oder „Ich brauche kurz Ruhe, weil ich gestresst bin.“)

  • Zeige Mitgefühl – auch für dich selbst.(„Ich merke, ich bin müde. Ich kümmere mich jetzt gut um mich.“)

  • Löse Konflikte auf Augenhöhe – ohne Schuldzuweisung, mit dem Fokus auf Verbindung.

  • Gestehe Fehler ein – und mach deutlich: Fehler gehören zum Menschsein.


💬 Kinder brauchen keine perfekten Eltern – sondern echte

Das bedeutet nicht, dass wir alles richtig machen müssen. Im Gegenteil: Wenn wir authentisch, fehlbar und einfühlsam sind, entsteht genau der Raum, in dem Kinder emotionale Sicherheit entwickeln können.

Sie lernen:🤍 Es ist okay, traurig zu sein.🤍 Es ist okay, wütend zu sein.🤍 Es ist okay, sich zu entschuldigen.🤍 Es ist okay, menschlich zu sein.


Fazit:Unsere Kinder brauchen nicht nur Worte, sie brauchen lebendige Beispiele. Denn das, was wir ihnen vorleben, wird zu dem, was sie sich selbst erlauben.Lasst uns gemeinsam eine Generation begleiten, die fühlen darf – und verstanden wird.



 
 
 

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